Wer sind die Grypsnasen?
Die Grypsnasen sind ein gemeinnütziger Verein in Greifswald. Das Projekt geht zurück auf eine Initiative aus studentischen Kreisen. Mittlerweile sind verschiedene Berufs- und Altersgruppen im Verein aktiv. Kernaktivität ist der Besuch als Clowns in der Greifswalder Kinderklinik. Außerdem bilden wir uns regelmäßig fort und wollen auch das Interesse Anderer für die Clownsarbeit wecken.
Was kann ein Clown im Krankenhaus bewirken?
Ein Clown ist ein Grenzgänger zwischen der Kinder- und Erwachsenenwelt, das heißt zwischen Spielzimmer und Krankenzimmer. Er hat zahllose Schwächen und merkwürdige Eigenarten; ein Clown wirkt tollpatschig und manchmal hilflos, doch er ist kein bemitleidenswerter Schwächling, sondern ein tapferes Stehaufmännchen. Nicht nur wie ein humoristischer Querschläger, sondern gelegentlich auch ernst erscheint ein Clown - je nachdem, wie es die Situation verlangt. Dank seiner besonderen Rolle kann der Clown Brücken schlagen zwischen den Kindern und den allwissend und allmächtig wirkenden Erwachsenen.
Was wollen die Clowns erreichen?
Allgemein wollen die Grypsnasen eine positive Stimmung im Krankenhaus fördern: bei Patienten, Eltern und Personal. Das heißt zum Beispiel, dass die Clowns dabei helfen auch in schwierigen Situationen, wie z.B. bei Krankheiten, positiv zu denken. Manchmal reicht es schon, einem Kind für eine Weile Gesellschaft zu leisten, dass es sich wahrgenommen fühlt und seine Phantasie angeregt wird. Doch selten verlassen die Clowns ein Zimmer, ohne eine ordentliche Portion Klamauk und Lachen zu hinterlassen.
Wann kommen die Grypsnasen ins Krankenhaus?
Die Clowns kommen dann ins Krankenhaus, wenn es der Pflegeplan zeitlich zulässt. Oft ist das zu Besuchszeiten, so dass häufig auch Eltern die Visite der Rotnasen miterleben können. Besonders bei der onkologischen Station ist eine Regelmäßigkeit der Besuche angestrebt. Je nach personeller und zeitlicher Kapazität sind die Clowns im besten Falle wöchentlich in der Kinderklinik unterwegs.